Neubau einer Werksbrücke über die Bahnstrecke Gießen – Gelnhausen

Objektplanung LPH 1 - 8
Tragwerksplanung LPH 2, 3 und 6
Örtliche Bauüberwachung
Abstimmung mit der DB AG

Die Firma Johannes Nickel GmbH & Co. KG betreibt Basaltsteinbrüche, wobei zur direkten Verbindung der Werke in Nidda Ober- und Unter-Widdersheim eine Werksstraße geplant wurde, die die Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen kreuzt.

Dafür wurde eine Einfeldbrücke mit einer Stützweite von ca. 15,00 m und einer Brückenbreite von 10,00 m sowie Fahrbahnbreite von 6,00 m vorgesehen. Der Überbau besteht aus fünf Fertigteilen mit Ortbetonergänzung. Die Brücke wurde ansonsten in Ortbetonbauweise auf einer Flachgründung errichtet.

Neben der hohen Nutzlast bis 110 t für Muldenkipper, den Absturzvorrichtungen und dem Spezialzaun gegen herabfallendes Gestein, wurden zwei Trinkwasserfernleitungen entlang der Werksstraße mit gesonderten Schutzbauwerken überbaut, um den Druck vom Damm von den Leitungen fernzuhalten. Zudem wurde die Erweiterung der Brücke um ein weiteres Feld optional vorgesehen.